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Aktiver Umweltschutz und Reifen – wie passt das zusammen? |
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Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden für uns immer mehr zum Ziel. Aber: Ohne Reifen wäre unser tägliches Leben in der heutigen Form im wahrsten Sinn des Wortes lahmgelegt. Mobilität ist unverzichtbar – doch tragen wir alle einen Teil der Verantwortung, wenn es darum geht Rohstoffverbrauch und Umweltbelastung klein zu halten. Eine Herausforderung, der sich auch die Reifen-Ingenieure nicht verschließen. Forschung und Entwicklung haben neue Reifen hervorgebracht, die die Logik von Leistungsfähigkeit und Sicherheit mit den Kriterien des Umweltschutzes verbindet.
Klimawandel und die Ursachen Keiner bezweifelt heute mehr den Klimawandel durch Treibhausgase. Rund drei Viertel der von Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen sind auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Benzin und Diesel zurückzuführen. Zu den wichtigen Steuerfaktoren auf den Kraftstoffverbrauch zählen neben den fahrzeugspezifischen Elementen auch die Reifen. Die richtige Reifenwahl hat damit doppelten Einfluss: Zuerst trägt der optimale Pneu zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe bei und dann in der Folge auch zu weniger C0²-Ausstoss in die Luft.
TÜV Süd: Auch bei Winterreifen steigt Energieeffizienz Denkt man zehn Jahre zurück, da konnte man die negativen Eigenschaften nach dem Wechsel auf die Winterreifen sofort spüren: Zitterndes Lenkrad, laute Geräusche und spürbar ansteigender Spritverbrauch galten als normal. "Winterreifen haben damals den Spritverbrauch oft um einen halben Liter auf hundert Kilometern erhöht. Solche Effekte gehören heute der Vergangenheit an. Seit Jahren achten die Hersteller bei der Entwicklung von Winterreifen auf gute Fahreigenschaften und geringen Rollwiderstand", erklärt Michael Staude, Reifenexperte bei TÜV Süd Automotive. Das beweisen auch Winterreifentests: In Sachen Rollwiderstand müssen Winterpneus den Vergleichstest mit den Sommerkollegen nicht scheuen. Und damit diese Eigenschaften weiter verbessert werden, gelten ab November 2012 stufenweise straffere Grenzwerte für die Reifenproduktion. Das Ziel: CO2-Einsparung – auch im Winter. Dazu wird es ein Siegel geben, das die Eigenschaften auf einen Blick deutlich macht. Die Parameter: Nässe-Grip, Verbrauch und Rollwiderstand sowie Geräuschentwicklung. (Neue Reifenzeitung, Newsletter 09.10.2008)
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